“Das iPhone und ich”

 - von wortkomplex

Sehr schöner Artikel in der Zeit vom 11.9.2008, verfasst von Jürgen von Rutenberg:

Nie war der PC so persönlich wie das iPhone. Das ist an sich schön, oft beglückend. Und nur hin und wieder höchst irritierend. Es geht nicht nur mir so: Während sich die einen in ihren Online-Foren noch obsessiv mit den technischen Macken ihrer iPhones beschäftigten – schwankende Datengeschwindigkeiten, abgebrochene Telefonate, die rührend dämliche Autotextfunktion –, machen sich auffallend viele iPhonisten Gedanken darüber, was das iPhone eigentlich gerade mit ihrem Kopf anstellt.

[...]

Es gibt kein Zurück mehr, das iPhone und ich gehen jetzt gemeinsam durchs Leben. Die hohe Kunst der iPhone-Ära wird sein, dieses wunderbare, maßlose Ding an den neuen Ufern, zu denen es uns führt, so lange wie möglich auszuschalten. Sicher wird es bald auch dafür ein Programm geben.

Unbedingt lesen.

Edit: M2.0 hat das alles natürlich schon vor Jahrzehnten vorausgesagt. 

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