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	<title>Kommentare zu: Das Offline-Projekt</title>
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	<description>Das ganz persönliche Chaos.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 11 Mar 2010 12:50:12 +0100</lastBuildDate>
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		<title>Von: Gronk</title>
		<link>http://www.wortkomplex.net/2009/05/das-offline-projekt/comment-page-1/#comment-591</link>
		<dc:creator>Gronk</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 11:05:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wortkomplex.net/?p=488#comment-591</guid>
		<description>Ich habe zwar immer noch kein iPhone, bin jedoch täglich am Rechner - vor allem zur Zeit, da sich Jobs in der heutigen Zeit nur schlecht über Zeitungen oder Aushängeschilder finden lassen. Und zur Bespaßung lassen sich die vielen online-Angebote natürlich auch immer wieder nutzen.

Wenn man mal eine Zeit lang kein Internet nutzt/hat... so etwas erlebte ich vor kurzem, als ich für eine Woche ins Krankenhaus und operiert werden musste.
Um es kurz zu machen: Dort hat man natürlich eine veränderte Wahrnehmung, will möglichst schnell gesund wieder raus und keine Schmerzen mehr haben - und in den langweiligen Stunden habe ich die meiste Zeit gelesen (und abends im Dunkeln zugegebenermaßen TV-zapping betrieben, um etwas sehenswertes zu finden. Was selten genug erfolgreich war.).
Vor allem das Warten auf die Entlassung vertrieb ich mir mit Büchern, wiedergewonnener Bewegungsfreiheit, und dem guten alten Telefon.

Und ich habe dort das Internet nicht wirklich vermisst. Vielleicht weil ich wusste, dass ich irgendwann ja wieder online sein werde. Vielleicht auch, weil es doch kein so grundlegendes Bedürfnis des Menschen an sich ist?

Oder man kann sich so schnell entwöhnen, wie man sich daran gewöhnt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe zwar immer noch kein iPhone, bin jedoch täglich am Rechner &#8211; vor allem zur Zeit, da sich Jobs in der heutigen Zeit nur schlecht über Zeitungen oder Aushängeschilder finden lassen. Und zur Bespaßung lassen sich die vielen online-Angebote natürlich auch immer wieder nutzen.</p>
<p>Wenn man mal eine Zeit lang kein Internet nutzt/hat&#8230; so etwas erlebte ich vor kurzem, als ich für eine Woche ins Krankenhaus und operiert werden musste.<br />
Um es kurz zu machen: Dort hat man natürlich eine veränderte Wahrnehmung, will möglichst schnell gesund wieder raus und keine Schmerzen mehr haben &#8211; und in den langweiligen Stunden habe ich die meiste Zeit gelesen (und abends im Dunkeln zugegebenermaßen TV-zapping betrieben, um etwas sehenswertes zu finden. Was selten genug erfolgreich war.).<br />
Vor allem das Warten auf die Entlassung vertrieb ich mir mit Büchern, wiedergewonnener Bewegungsfreiheit, und dem guten alten Telefon.</p>
<p>Und ich habe dort das Internet nicht wirklich vermisst. Vielleicht weil ich wusste, dass ich irgendwann ja wieder online sein werde. Vielleicht auch, weil es doch kein so grundlegendes Bedürfnis des Menschen an sich ist?</p>
<p>Oder man kann sich so schnell entwöhnen, wie man sich daran gewöhnt.</p>
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	<item>
		<title>Von: Herr Ziegel</title>
		<link>http://www.wortkomplex.net/2009/05/das-offline-projekt/comment-page-1/#comment-588</link>
		<dc:creator>Herr Ziegel</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 14:21:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wortkomplex.net/?p=488#comment-588</guid>
		<description>Was ist aus Ihrem Offline-Projekt geworden?
Argumentations- und Gedankenkette erinnern mich zum einen an Fastenzeit, in der ich die letzten Jahre immer ziemlic gut ohne Alkohol auskam. Wie ich auch im Urlaub immer prima ohne Internet, sogar ohne Handy auskomme. Um mich aber gegen Ende der Fasten- oder Urlaubszeit nur um so mehr auf das Entbehrte zu freuen.
Wir müßten uns die Frage stellen, wie weit dieses Leben 2.0 reales und aus erster Hand gelebt ist und ob sein hohes Suchtpotential nicht einfach daherrührt, daß es letztlich immer so unbefriedigend bleibt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist aus Ihrem Offline-Projekt geworden?<br />
Argumentations- und Gedankenkette erinnern mich zum einen an Fastenzeit, in der ich die letzten Jahre immer ziemlic gut ohne Alkohol auskam. Wie ich auch im Urlaub immer prima ohne Internet, sogar ohne Handy auskomme. Um mich aber gegen Ende der Fasten- oder Urlaubszeit nur um so mehr auf das Entbehrte zu freuen.<br />
Wir müßten uns die Frage stellen, wie weit dieses Leben 2.0 reales und aus erster Hand gelebt ist und ob sein hohes Suchtpotential nicht einfach daherrührt, daß es letztlich immer so unbefriedigend bleibt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: katha</title>
		<link>http://www.wortkomplex.net/2009/05/das-offline-projekt/comment-page-1/#comment-577</link>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2009 12:55:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wortkomplex.net/?p=488#comment-577</guid>
		<description>Also manchmal kommt einem schon der Gedanke, dass iPhone einfach zu entreißen und ein bißchen Samba drauf zu tanzen...
Kannmich der Hexe nur anschließen. Wenn man sich mit jemandem verabredet und der schielt mehr oder weniger unverhohlen dauernd auf´s iPhone, dann ist das schon blöd und man braucht sich nicht wirklich &quot;live&quot; zu treffen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also manchmal kommt einem schon der Gedanke, dass iPhone einfach zu entreißen und ein bißchen Samba drauf zu tanzen&#8230;<br />
Kannmich der Hexe nur anschließen. Wenn man sich mit jemandem verabredet und der schielt mehr oder weniger unverhohlen dauernd auf´s iPhone, dann ist das schon blöd und man braucht sich nicht wirklich &#8220;live&#8221; zu treffen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Hexe</title>
		<link>http://www.wortkomplex.net/2009/05/das-offline-projekt/comment-page-1/#comment-575</link>
		<dc:creator>Hexe</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2009 10:14:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wortkomplex.net/?p=488#comment-575</guid>
		<description>Hm, da ich wohl die Person war, die das iPhone einkassieren wollte, kann ich deinen Artikel schlecht unkommentiert lassen, da er mir geradezu ein geistiges Alter von 50+ unterstellt. 

Ich verstehe durchaus die Faszination diverser Onlineangebote und werde ja auch selbst ganz hibbelig, wenn ich mal ein paar Stunden keine Emails abrufen kann, kommuniziere per Nicht-Internet eigentlich bei genauerem Nachdenken fast ausschließlich mit Personen der Elterngeneration, die kaum Emails schreiben (und wenn doch, sie nur alle 4 Tage abrufen) und komme mir vollkommen von der Welt abgeschnitten vor, wenn ich  mich nicht mehrmals täglich ausführlich durch die Onlineausgaben von mindestens 3 verschiedenen Zeitungen und durch diverse Blogs klicken kann (Twitter mag ich übrigens nicht, da ich die 140(?)-Zeichen-Grenze schon bei SMS schrecklich finde, von denen ich genau deswegen auch nur ca. 5 pro Jahr schreibe. Habe noch nicht erkannt, wie man mit so wenig Zeichen etwas wirklich Interessantes sagen kann, lasse mich aber gern eines Besseren belehren). Ganz zu schweigen von Wikipedia. Oder mehreren grossartigen Online-Wörterbüchern, in denen ich regelmäßig beim Schreiben meiner englischsprachigen Magisterarbeit Vokabeln nachschlage, obwohl ich drei mindestens genauso großartige Wörterbücher in Buchform vom Schreibtisch aus in Griffweite habe (was gelegentlich zu der aberwitzigen Situation führt, dass ich ein so obskures Wort suche, dass es nur in der kostenpflichtigen Komplettversion eines der Onlinewörterbücher erreichbar ist, woraufhin ich dann notgedrungen ins Regal greifen muss und es in der gedruckten Komplettversion eben dieses Wörterbuchs nachschlagen muss). Oder der eigentlich ziemlich dämlichen Angewohnheit über wetter.de oder ähnliche Dienste die Temperatur vor meiner Haustür abzufragen und mich dementsprechend zu kleiden, statt kurz vor besagte Tür zu gehen oder ein Fenster aufzumachen und sozusagen &quot;in echt&quot; herauszufinden, wie warm es eigentlich ist. Undundund.

Den Nuzten des iPhones sehe ich daher durchaus ein und fand es z.B. neulich ziemlich praktisch, Menschzweinull beim Kaffee im Garten mit diversen Wikipediarechercheaufträgen zu beschäftigen, statt nach drinnen zu gehen und ein Lexikon holen zu müssen. Ich finde es aber nach wie vor gelegentlich sehr irritierend mit Extrem-iPhone-Nutzern in Person zu reden, wenn sie ständig nur halb geistig anwesend sind, da sie permanent Email/Blogs/Twitter/etc. verfolgen, so dass ich den Eindruck bekomme, man könne genauso gut skypen oder chatten, da man inzwischen in Person genauso selektiv kommuniziert und zudem jegliche non-verbale Kommunikation nicht mehr stattfindet, was leider auf mich ziemlich unhöflich und respektlos wirkt, weil ich mir dabei ziemlich ignoriert vorkomme. Das wiederum führt dazu, dass ich bei allzu regem iPhonen einen gewissen Wegnahmeimpuls verspüre. Dessen verbale Äußerung reicht allerdings normalerweise schon aus, das iPhonen auf ein erträgliches Maß zu reduzieren, da man anscheinend auch mal in die Runde schauen muss, um eventuelle Wegnahmeversuche zu erkennen, und ich bin wieder glücklich. ;)

Ich hoffe Ihr hattet eine schöne analoge Woche. Ich mach mir dann erstmal einen Kaffee und durchsurfe die New York Times. :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hm, da ich wohl die Person war, die das iPhone einkassieren wollte, kann ich deinen Artikel schlecht unkommentiert lassen, da er mir geradezu ein geistiges Alter von 50+ unterstellt. </p>
<p>Ich verstehe durchaus die Faszination diverser Onlineangebote und werde ja auch selbst ganz hibbelig, wenn ich mal ein paar Stunden keine Emails abrufen kann, kommuniziere per Nicht-Internet eigentlich bei genauerem Nachdenken fast ausschließlich mit Personen der Elterngeneration, die kaum Emails schreiben (und wenn doch, sie nur alle 4 Tage abrufen) und komme mir vollkommen von der Welt abgeschnitten vor, wenn ich  mich nicht mehrmals täglich ausführlich durch die Onlineausgaben von mindestens 3 verschiedenen Zeitungen und durch diverse Blogs klicken kann (Twitter mag ich übrigens nicht, da ich die 140(?)-Zeichen-Grenze schon bei SMS schrecklich finde, von denen ich genau deswegen auch nur ca. 5 pro Jahr schreibe. Habe noch nicht erkannt, wie man mit so wenig Zeichen etwas wirklich Interessantes sagen kann, lasse mich aber gern eines Besseren belehren). Ganz zu schweigen von Wikipedia. Oder mehreren grossartigen Online-Wörterbüchern, in denen ich regelmäßig beim Schreiben meiner englischsprachigen Magisterarbeit Vokabeln nachschlage, obwohl ich drei mindestens genauso großartige Wörterbücher in Buchform vom Schreibtisch aus in Griffweite habe (was gelegentlich zu der aberwitzigen Situation führt, dass ich ein so obskures Wort suche, dass es nur in der kostenpflichtigen Komplettversion eines der Onlinewörterbücher erreichbar ist, woraufhin ich dann notgedrungen ins Regal greifen muss und es in der gedruckten Komplettversion eben dieses Wörterbuchs nachschlagen muss). Oder der eigentlich ziemlich dämlichen Angewohnheit über wetter.de oder ähnliche Dienste die Temperatur vor meiner Haustür abzufragen und mich dementsprechend zu kleiden, statt kurz vor besagte Tür zu gehen oder ein Fenster aufzumachen und sozusagen &#8220;in echt&#8221; herauszufinden, wie warm es eigentlich ist. Undundund.</p>
<p>Den Nuzten des iPhones sehe ich daher durchaus ein und fand es z.B. neulich ziemlich praktisch, Menschzweinull beim Kaffee im Garten mit diversen Wikipediarechercheaufträgen zu beschäftigen, statt nach drinnen zu gehen und ein Lexikon holen zu müssen. Ich finde es aber nach wie vor gelegentlich sehr irritierend mit Extrem-iPhone-Nutzern in Person zu reden, wenn sie ständig nur halb geistig anwesend sind, da sie permanent Email/Blogs/Twitter/etc. verfolgen, so dass ich den Eindruck bekomme, man könne genauso gut skypen oder chatten, da man inzwischen in Person genauso selektiv kommuniziert und zudem jegliche non-verbale Kommunikation nicht mehr stattfindet, was leider auf mich ziemlich unhöflich und respektlos wirkt, weil ich mir dabei ziemlich ignoriert vorkomme. Das wiederum führt dazu, dass ich bei allzu regem iPhonen einen gewissen Wegnahmeimpuls verspüre. Dessen verbale Äußerung reicht allerdings normalerweise schon aus, das iPhonen auf ein erträgliches Maß zu reduzieren, da man anscheinend auch mal in die Runde schauen muss, um eventuelle Wegnahmeversuche zu erkennen, und ich bin wieder glücklich. ;)</p>
<p>Ich hoffe Ihr hattet eine schöne analoge Woche. Ich mach mir dann erstmal einen Kaffee und durchsurfe die New York Times. :)</p>
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