Getaggt mit: Bloggin’’

Wortkomplex ist tot…

 - von wortkomplex

…lang lebe Wortkomplex.

Oder so ähnlich.

Nachdem ich mich nun schon oft genug und vor allem ausführlich genug über die Beschränkungen von Wordpress.com aufgeregt habe, war es endlich an der Zeit, den virtuellen Friseur aufzusuchen.

Virtueller Friseur? Ja, virtueller Friseur.

Frauen – um mal wieder meine heißgeliebte Klischeekiste zu bemühen – neigen ja dazu, in bestimmten Situationen zwecks Typveränderung den Coiffeur ihres Vertrauens aufzusuchen. Da war ich nun vor zwei Wochen schon. Von Mittelblond auf Dunkelbraun (aka Mokka). Und von zu viel Haar auf knappe Schulterlänge. Was also tun, zu dunkel und zu kurz soll es schließlich nicht werden. Als Lösung bastelt Frau von heute eben ersatzweise an ihrem Blog.

Und zieht bei der Gelegenheit gleich auf einen eigenen Server. Ja, liebe Menschen… Freunde… es tut mir leid. Aber es gibt schon wieder eine neue Adresse. Nämlich diese hier.

Ich sage schon jetzt artig Danke für geänderte Blogroll-Links und auf den neuesten Stand gebrachte Feeds.

Einige Meinungen zum neuen Design habe ich mir schon vorsorglich eingeholt. Und die waren, ehrlich gesagt, ziemlich vernichtend. Deswegen noch ein paar Erklärungen…

  1. Wortkomplex soll auch immer ich sein. Das spiegelt sich in den Texten wider. Und das soll sich im Design ausdrücken. Von Schmetterlingen, Blümchen, Schnörkeln und visuellen Spielereien habe ich gerade gehörig die Nase voll. Eigentlich sogar schon länger… aber man will ja den Kritikern nicht immer gleich Recht geben. Gibt es jetzt also eine “runderneuerte, kaltherzige und zynische Wortkomplex”? Nein! Gegen große, romantische Herzen kann auch ein Wordpress-Theme nichts anrichten. 
  2. Jedenfalls sollte etwas schnörkelloseres, weniger verspieltes her. Was im Idealfall trotzdem nicht ganz alltäglich und zudem gut konfigurier- bzw. erweiterbar ist. Und nein, keine armen Neon-Grafiker sind zum Amoklaufen angestiftet worden…
  3. Statt auf dem Flower Grunge soll der Fokus auf den Texten liegen. Ob das eine so schlaue Idee ist oder erst die mangelhafte Qualität offenbart, wird sich zeigen. Dafür liegt der Witz nun im – zugegebenermaßen teils gut versteckten – Detail. Vielleicht findet ihn der ein oder andere sogar. 
  4. Wie immer gilt: Blogdesigns lassen sich ändern. Und das ist sicher irgendwann wieder der Fall. Aber immerhin ein eigenes Wordpress! Und das bleibt. 

Und jetzt: Auf mit dem Kopf durch die Wand! Viel Spaß beim Kritisieren, Meckern, Loben, Anregen, Ideen Geben! 

Proud to present….

 - von wortkomplex

Während ich mich mit einer waschechten Schreibflaute – um der Tastatur nicht das böse Wort “Blockade” antun zu müssen – auseinander setze, sind andere fleißig.

Die gute Wicked Bitch nämlich. Zu finden ab sofort unter wickedbitch.wordpress.com.

Hier gibt es natürlich nur die relevantesten Gedanken überhaupt über Frauen, Männer und die unmöglichen Dinge der Möglichkeiten. Und natürlich Gründe, wieso Frauen einfach besser sind als Bier.

Reinschauen. Auf!

Die Welt mit meinen Augen gesehen

 - von wortkomplex

Na gut, eigentlich nur diesen Blog. Aber ein bisschen künstlerische Freiheit, Selbstherrlichkeit und -überschätzung geht ja immer.

Dennoch: Die zunehmende Zahl der verzeichneten Internet Explorer auf meinem Blog ist Grund genug, mal einen Screenshot zu posten. Seit dem Start von Wortkomplex auf Wordpress.com habe ich noch keine Zeit und Muse gehabt, z. B. das gravierenden Header-Problem anzugehen. Selbiger wird nämlich von IE schlicht ignoriert…

Also – so soll es eigentlich aussehen: 

Wer Ideen hat, wie das Problem zu beheben ist, kann die natürlich jederzeit gerne an mich weitergeben. 

Und nun kann auch gleich M2.0 loslegen und noch ein paar Verbesserungsvorschläge beisteuern :-)

Verliebt… jetzt aber wirklich*

 - von wortkomplex

Hitzephantasien die letzten Tage. Sommerloch heißt eben nicht nur so, weil die medialen Themen scheiße sind. Oder in Blogs nicht so richtig viel passiert. Bei mir heißt es so, weil mich die Temperaturen in ein Denkloch versetzen. War sogar zum zweiten Mal in “Sex and the City – Der Film”, unter anderem weil mein Hirn zu heiß lief. 

Und trotz Regenschauer und Gewitter liege ich seit Stunden lethargisch auf dem Bett, um mich ja keinen Millimeter zu viel mehr bewegen zu müssen. Habe es vorher noch in verschiedenen Blautönen bezogen zwecks Frischekick (ja, auch zu solchen Überlegungen führt Hitze…). Und philosophiere über mögliche Blogthemen, hier muss ja schließlich mal wieder etwas passieren. Darunter eine frühere Theorie (=ZWHUSUT), dass Betten viel über ihren Besitzer aussagen. Oder darüber, dass hier niemand (=ich) je mit dem Wetter zufrieden ist – letzte Woche der Wunsch nach Heizung, gestern und heute die Notwendigkeit des Kühlschrankbezugs. Im Hintergrund säuselt schon der Part eines sehr bald… irgendwann… vielleicht mal kommenden Postings – meine “Right Now!”-iTunes-Playlist. In die nicht etwa Songs Einzug halten, die musikalisch meine absoluten Favoriten sind. Sondern die mich als Texthörer gerade glücklich machen. 

Im Sommer-Gedankenloch verschwunden sind außerdem so Sachen wie die Frage, wie ich bloß den alten Stromstecker an Carries PowerBook übersehen konnte. Ob Amy Winehouse noch ein Album schafft. Und es dann reicht, um sie im Todesfall zur tragischen Ikone zu stilisieren. Wieso die Konzentration auf ein Buch gerade gar nicht möglich ist. Und wie ich jetzt noch an eine Portion Mövenpick “Wiener Melange” komme. Oder ob ich überhaupt wieder aus dem TK raus will, wenn ich es selbst bis in die Küche schaffe.

Innenthermometer ist immer noch bei 26 Grad. 

Egal… muss… bloggen…

…hm, das Blau ist wirklich nett. Wieso gibt es eigentlich kein Freibad-Nachtschwimmen?

Ob wohl ein Planschbecken auf meinen Balkon passt? In das wäre ich sicher gerade sehr verliebt. 

*Überschriften sind eben auch wie Schall und Rauch. Eigentlich wollte ich nur etwas ausprobieren.

Sammelsurium. Oder: Nachtrag zum Tag der Gedankensprünge.

 - von wortkomplex

ZWHUSUT revivalt. 1.) Interessante Theorie zu Gedankenmenschen entwickelt. 2.) Mit Gute-Nacht-Lavendel-Zeugs geduscht. Und zur Abwechslung mal ganz wunderbar geschlafen. Früh morgens dann Zitrone-Gingko-Frischekick nachgelegt. 

Die Multimedia-WP-Verwaltung ist nicht zu verstehen. Körbchen-Bild ganz dreist in Blogger-Eintrag eingefügt. Darauf verlinkt. Plötzlich geht’s. 

Mit Hands Open von Snow Patrol radelt es sich gleich drei mal so schnell. In gefühlter Rekordzeit angekommen. Aber mit  akuten Herzrhythmus-Störungen. Eigentliches Stimmungs-Treff-Lied derzeit: Chasing Cars. Auch von Snow Patrol. Ich stehe dazu. 

Wichtige Dinge gelernt: Neuer Rock + Fahrrad = nicht gut. Addiere High Heels = Mist. Gelegentlich sind frühe Business-Termine nervig. Und die Kleidung dafür – vor allem im späteren Tagesverlauf – erst Recht. Aber interessant gewesen; Termine, aus denen man selbst mit viel neuem Wissen heraus geht, sind die schönsten. 

Und WAS ist eigentlich heute los. Kollegin: “Du Teufelchen!” (okay, ich hätte mir das Grinsen zu meinem Kommentar verkneifen können). Kollege: “Hat eine von euch schon Mal Speed-Dating ausprobiert?” OMG. Will nach Hause.  

Mich fuchsen unbeantwortete Fragen und ausgesessene Antworten unglaublich. 

Alle zusammen Kaffeepause in der Sonne gemacht. So lässt sich’s arbeiten. 

Gleich bekommt Indy noch eine Chance. In Originalversion. Vielleicht lag’s ja beim ersten Mal nur an der Übersetzung. ElSilencer wird wieder überlegen, in welchen Film er mich als Ausgleich zur SATC-Tortur mitschleppen kann. Tjaja – ich hätte da noch ein paar auf der Liste. Allerdings will ich die ohnehin sehen. Und unbedingt Brügge. Scheint sehr gut zu sein. 

Tagesfazit so far: Alles dicht gedrängt heute. Aber selten so lächelnd durch die Welt geradelt. 

Notiz von mir an mich: Gartenzwerge

 - von wortkomplex

Nach dem Froschkönig nun auch der Gartenzwerg. Jedenfalls so in etwa. Hole ich mir mit dem neuen Design ins Haus. Denn: 

Flower-Grunge sind die Gartenzwerge der Bildungsbürger.

Unbedingt merken. Oder der Rundablage überantworten. Enemenemu… Rundablage. 

Notiz an Herrn iPhone: Sorry. Aber noch gefällt’s mir. Heißt nicht, dass es das in einem Jahr auch noch tut. Oder in zwei Monaten. Aber deswegen kann man Grafiken ja auch tauschen. Genau wie das Betriebssystem. Oder Apple-Tastaturen. ;-)

Schlaflos

 - von wortkomplex

Es gibt so Nächte, da wäre man besser gleich wach geblieben. Habe ich mir dann heute Morgen auch gedacht, als die Uhr langsam auf die Fünf zuging. Und ich mich immer noch von einer zur anderen Seite schmiss. Ich hätte mich doch schon längst über meditative Entspannungsübungen informieren sollen. 

Immerhin blieb Zeit, sich den wirklich wichtigen Dingen zu widmen, die die letzten Tage liegen geblieben sind. Der aktuellen (Druck-) Ausgabe der Vanity Fair etwa. Muss meine Klatschfähigkeit hoch und mich informiert halten. Noch Mal überlegt, wie die noch vorhandenen, groben Fehler auf wortkomplex zu beheben sind. Dazu Vanity Fair gegen CSS-Wälzer getauscht. 

Und mich dann darüber geärgert, dass WordPress.com doch das ein oder andere Ärgernis mit sich bringt. Bei Blogger bzw. Blogspot war es mir recht egal, wie die Seite aussah. Irgendwie passend eben. Für WordPress – ob nun per eigener Installation oder per WordPress.com – hatte ich mir immer vorgenommen, etwas Eigenes zu machen. Aber das ist mal gar nicht so einfach…

WordPress.com hat entscheidende Nachteile gegenüber Blogger. Z. B. muss man hier tatsächlich ein Upgrade kaufen, um veränderten CSS-Code speichern zu können. Ans HTML kommt man trotzdem nicht ran, weiteres Upgrade wird nicht angeboten. Teilweise wäre das aber gar nicht schlecht. Und manchmal sogar enorm hilfreich, um die Friemelei zu reduzieren. Außerdem werden frisch, fromm, fröhlich, frei sämtliche Skripte ausgefiltert – die Möglichkeit, HTML über ein Text-Widget in die Sidebar einzubinden gibt es zwar. Aber wehe, da steht irgendwas drin, was WordPress nicht passt. Externe Counter einzubinden wird einem unnötig schwer gemacht – wenn auch nicht ganz unmöglich. An Google Analytics ist ohnehin nicht zu denken. Und dabei ist die Dashboard-integrierte Statistik bescheiden. Nichtmal ein weiteres Upgrade für ausführlichere Statistiken gibt’s. 

Gegen vier ging das Gezwitscher los. Irgendwie war es dann ganz vorbei. 

Zur Ablenkung und potentiellen Einschläferung auf Podcasts umgestiegen. Galileo. Ganz, ganz, wirklich ganz schlechte Wahl. Wer denkt sich diesen Mist eigentlich aus?

Und gibt es eine zentrale Beschwerdestelle für Laternen, die die ganze Nacht viel zu hell direkt ins Schlafzimmer leuchten? Wobei es auch egal ist, wird eh schon lange hell. 

Und der Wecker klingelt ohnehin in zwei Stunden. 

Gestatten: Ich.

 - von wortkomplex

Jetzt also WordPress. 

Seit zwei Jahren beäuge ich das ganze schon. Die Lust auf eigenen Webspace und eine eigene Installation hielt sich aber in Grenzen. In dem ganzen Wust aus frei angebotenen Themes habe ich mich außerdem immer fast verloren. Da kam es ganz gelegen, dass ElSilencer mir schon Mitte Mai den WordPress-Webservice ans Herz gelegt hat. Einziges Problem zu diesem Zeitpunkt: Die Themes sind alle… nun ja… nicht so das gewesen, was ich mir gewünscht hätte. Und auf die alternative Frickelei hatte ich eigentlich wenig Lust. 

Aber wie das so ist mit dem eigentlich… die Adresse war ja eh schon registriert… und was gibt es besseres, als sich mal an einem Wochenende mit viel Ruhe und entspannenden Basteleien zu verbringen…

Also habe ich einen Abend damit verbracht, iStock Photo zu durchwühlen. Nach gefühlten 500.000 Grafiken zum Begriff “flower grunge” gab es dann auch immer noch nicht das, was ich gesucht habe. Aber zumindest ähnliches. Und eine Idee. Dank eines lieben Freundes (ganz, ganz dickes Danke an dieser Stelle!) ist das Theme dann auch so geworden, wie ich es mir gewünscht habe. 

 

Es hat nicht jeder. 

Und es spiegelt mich wider.

 

Vielleicht ist die Seite auch deswegen noch eine Baustelle… aber es soll immer schöner und besser werden. 

Deswegen: Viel Spaß mit mir.

P.S.: Und es geht doch! Meine zwei dicken HTML- und CSS-Wälzer habe die Nacht mit mir im Bett verbracht. Und schon frickelte es sich am nächsten Tag schneller.

Seelenstriptease.

 - von wortkomplex

Geständnisse mitten in der Nacht. In den letzten Tagen zusammengeklaubt. Und in meinem ständigen Begleiter, einem kleinen schwarzen Moleskin (blanco! ganz wichtig, zumindest mir) notiert. Und so möchte ich noch nachliefern, warum ich eigentlich hier bin.

Vor ziemlich genau zwei Jahren fing ich an zu bloggen. Der Anlass: eine persönliche Krise. Genauer: Beziehungskrise. Schreiben soll ja bekanntlich helfen. Hat es zwar nur temporär. Statt Krise hat sich aber mittlerweile alles zu einem Gefühl von Freiheit gewandelt. Und es ist mal wieder Zeit, zum Schreiben.

Auch dieses Mal wird mein Blog weder die Menschheit verändern noch überhaupt viele Menschen interessieren. Eine Aussage, auf die ich in den vergangenen Tagen eine schöne Antwort bekam:

Klaro wird es nicht die Welt verändern. Aber vielleicht ja deine Welt. Irgendwie. Und dann ist dem Ganzen ja schon eine Daseinsberechtigung zuzusprechen…

Und genau so soll es sein. Es geht um meine Welt. Oder zumindest die, in der mein Kopf und manchmal auch mein Herz stecken. Der Ansatz ist ein anderer als vor zwei Jahren – ohne dass ich allerdings den alten je konkret vor Augen hatte. Kleinigkeiten aus meinem Alltag sollen hier nun ebenso auftauchen wie ganz persönliche Blicke und manchmal konfuse Gedanken. Seelenstriptease light, sozusagen… die ganz großen Geständnisse werde ich mir dann doch eher vorbehalten.

Übergeordnete Relevanz mag hier auf der Strecke bleiben. Relevant an sich ist das Geschreibsel aber doch. Für mich. Und wenimmer es noch interessieren mag. Relevant ist es dann, wenn der ein oder andere Spaß daran hat, hier Neues zu lesen und teilzuhaben. Relevant ist es dann, wenn ich dem ein oder anderen das Gefühl geben kann, dass er mir etwas bedeutet. Oder doch manchmal mancher schmunzelt. Oder grübelt.

Nun verspätet: Willkommen in meiner Welt!

Müll bitte fachgerecht trennen und entsorgen.

Get Adobe Flash playerPlugin by wpburn.com wordpress themes