Getaggt mit: Sommerloch’

Es grüßt: Das Tanzende Baby.

 - von wortkomplex

Tim Goodman hat zum Serienstart von “Eli Stone” in den USA schon Anfang 2008 eine interessante Frage gestellt: “Is Greg Berlanti the new David E. Kelley?” Zugegebenermaßen noch nicht ganz so weitgehend wie meine, als ich den heutigen SPON-Artikel zu “Eli Stone” gelesen habe. Die ging eher in die Richtung: “Klaut Greg Berlanti ganz dreist bei David E. Kelley?”

Parallelen scheinen so offensichtlich. Von den Namen “Eli” und “Ally” mal ganz abgesehen. George Michael auf der einen Seite, Barry White und Al Green auf der anderen. Visionen von Straßenbahnen in der Kanzlei vs. eine Anwältin, die durch eine Kanzlei schwimmt, die sich ganz nebenbei in ein Aquarium verwandelt hat. Um nur einige zu nennen, die mir spontan einfallen. Und selbst die medizinische Erklärung für Stones Halluzinationen – ein cerebrales Aneurysma, sprich eine krankhafte Blutgefäß-Erweiterung im Gehirn – ist nicht weit weg von Ally McBeal. Nur ist es dort Billy Thomas, Allys Jugendliebe, der in späteren Folgen massive Halluzinationen entwickelt – Grund: Hirntumor. 

Ganz offenbar sind es aber Ähnlichkeiten, auf die der Artikel-Verfasser nicht im geringsten kam. Wie sonst lässt sich folgende Passage erklären:

Dafür tröstet die Anwaltsserie mit Schauwerten, die es in diesem Genre sonst eben nicht gibt. Aberwitzig schieben sich Elis Visionen in seine Arbeitswelt: Einmal bimmelt gar eine von San Franciscos pittoresken Straßenbahnen in die Lobby seiner Kanzlei, ein anderes Mal wird er von einem Flugzeug durch die Straßen der Stadt verfolgt wie einst Cary Grant in Hitchcocks “Der unsichtbare Dritte”.

Hm, ist klar. Selbst Stern.de kriegt die Verknüpfung zu “Ally McBeal” hin. Wenn ich mir dort auch ob der Verwechslung von Barry Manilow und Barry White an den Kopf fassen muss. 

Heute läuft “Eli Stone” also auf Pro7 an. Als bekennender “Ally McBeal”-Anhänger bin ich sehr gespannt auf das Serienkonzept – vielleicht findet sich tatsächlich eine Antwort auf meine eingangs gestellte Frage. Konsequent wäre es ja, wenn irgendwo noch das Tanzende Baby auftaucht. Als “Alias”-Schauer bin ich außerdem neugierig auf einen singenden und tanzenden Victor Garber.

Den SPON-Artikel-Verfasser möchte ich übrigens vor “Scrubs” setzen – bis er alle Referenzen gefunden, benannt und zugeordnet hat. Außerdem scheint es derzeit sehr sommerlochig, ein bisschen auf SPON zu schimpfen. Und ich zelebriere ja das Sommerloch…

Idyllisches Sommerloch…

 - von wortkomplex

Mein derzeitiger Aufenthaltsort sieht in etwa – eigentlich ziemlich genau – so aus:

Eigentlich wollte ich ja ein weiteres Sommerloch-Thema behandeln: Angesagte Farben für Fußnägel. Dann fiel mir aber wieder ein, dass ich den doppelten SATC-Einfluss der letzten Wochen nicht überhand nehmen lassen darf.

Und erfreue mich jetzt lieber daran, dass es sich genau so ziemlich schön leben lässt im Sommer. Auf dem eigenen Balkon in einem gemütlichen Sessel (weil die Balkonmöbel noch immer partyfeiernd unterwegs sind), dazu Kerzen, guter Rotwein, Musik zum Nachdenken und ein MacBook Pro. Außerdem angenehme, sanft windige Luft und ein leichtes Sommerkleid. Das versöhnt mich stark mit der Hitze tagsüber, dem ansonsten unschönen Tag und mit mir.

Ein Prost an die Online-Lästerschwestern.

Nein… darfst… nicht… 

…musst … widerstehen… 

Ach egal: Ich habe heute zu einem sehr dunklen Rot mit dem schönen Namen “Vampire” gegriffen. Eigentlich hauptsächlich wegen des Namens.

Drei Wege zum Glück…

 - von wortkomplex

…zumindest zum temporären. Sehr empfehlenswerte Kreationen, die jeden Tag schöner machen können: 

Für Experimentierfreudige die Variante “Waldfrucht Rosmarin Harmonie” aus der Provence-Serie von Lindt. 

Joghurt Heidelbeer Vanille

Kräuter der Provence: Waldfrucht Rosmarin Harmonie

 

Eisgekühlt “Joghurt Heidelbeer Vanille” ebenfalls aus einer Lindt-Serie. Schmeckt noch besser, wenn man sich dabei in Kiel am Strand befindet. 

Joghurt Heidelbeer Vanille

Traum aus dem Kühlschrank: Joghurt Heidelbeer Vanille

 

Aus dem TIefkühlfach, am besten gleich in selbigem verzehrt, gibt’s nur zwei wahre Sorten. Ben & Jerry’s (alles!) oder Mövenpick “Wiener Melange” (ja, nicht gerade überraschend bei mir, ich weiß…)

Kaffeekaffeekaffee

Kaffeekaffeekaffee

 

Der Sommer hat also nicht nur beim Interesse- und Relevanzfaktor meiner Postings zugeschlagen – immerhin habe ich mich entschlossen, das Sommerloch auch hier angemessen zu zelebrieren und dazu gehören zumindest Eistests. Sondern auch bei meinen Süßigkeiten-Vorlieben zu leichten Änderungen geführt. Statt hochprozentiger derzeit lieber weniger kräftige Schokolade. Und Kaffee ist ohnehin in fast jeder Form und immer gut. Eisig derzeit natürlich besonders.

Probieren!

Verliebt… jetzt aber wirklich*

 - von wortkomplex

Hitzephantasien die letzten Tage. Sommerloch heißt eben nicht nur so, weil die medialen Themen scheiße sind. Oder in Blogs nicht so richtig viel passiert. Bei mir heißt es so, weil mich die Temperaturen in ein Denkloch versetzen. War sogar zum zweiten Mal in “Sex and the City – Der Film”, unter anderem weil mein Hirn zu heiß lief. 

Und trotz Regenschauer und Gewitter liege ich seit Stunden lethargisch auf dem Bett, um mich ja keinen Millimeter zu viel mehr bewegen zu müssen. Habe es vorher noch in verschiedenen Blautönen bezogen zwecks Frischekick (ja, auch zu solchen Überlegungen führt Hitze…). Und philosophiere über mögliche Blogthemen, hier muss ja schließlich mal wieder etwas passieren. Darunter eine frühere Theorie (=ZWHUSUT), dass Betten viel über ihren Besitzer aussagen. Oder darüber, dass hier niemand (=ich) je mit dem Wetter zufrieden ist – letzte Woche der Wunsch nach Heizung, gestern und heute die Notwendigkeit des Kühlschrankbezugs. Im Hintergrund säuselt schon der Part eines sehr bald… irgendwann… vielleicht mal kommenden Postings – meine “Right Now!”-iTunes-Playlist. In die nicht etwa Songs Einzug halten, die musikalisch meine absoluten Favoriten sind. Sondern die mich als Texthörer gerade glücklich machen. 

Im Sommer-Gedankenloch verschwunden sind außerdem so Sachen wie die Frage, wie ich bloß den alten Stromstecker an Carries PowerBook übersehen konnte. Ob Amy Winehouse noch ein Album schafft. Und es dann reicht, um sie im Todesfall zur tragischen Ikone zu stilisieren. Wieso die Konzentration auf ein Buch gerade gar nicht möglich ist. Und wie ich jetzt noch an eine Portion Mövenpick “Wiener Melange” komme. Oder ob ich überhaupt wieder aus dem TK raus will, wenn ich es selbst bis in die Küche schaffe.

Innenthermometer ist immer noch bei 26 Grad. 

Egal… muss… bloggen…

…hm, das Blau ist wirklich nett. Wieso gibt es eigentlich kein Freibad-Nachtschwimmen?

Ob wohl ein Planschbecken auf meinen Balkon passt? In das wäre ich sicher gerade sehr verliebt. 

*Überschriften sind eben auch wie Schall und Rauch. Eigentlich wollte ich nur etwas ausprobieren.

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